Sanadura übernimmt Akutversorung und sichert 320 Vollzeitstellen
Sanadura übernimmt die Akutversorgung mit 320 Vollzeitstellen
St. Moritz — Mit dem Übergang von der bisherigen SGO zur neuen Sanadura beginnt für das regionale Gesundheitswesen eine Phase, in der Stabilität und Sicherheit oberste Priorität haben. Ab Beginn der Betriebsphase sind 320 Vollzeitstellen geplant, um die Basisversorgung und die Akutmedizin im Engadin zu gewährleisten.
Die Sanadura tritt an, um Kontinuität im Spitalbetrieb und in der Notfallversorgung sicherzustellen. Verantwortliche betonen, dass die erste Zeit vor allem organisatorischen und personellen Herausforderungen gilt. Ziel sei es, den Betrieb ohne Unterbrechungen fortzuführen und zugleich Vertrauen bei Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeitenden aufzubauen.
Die angekündigten 320 Vollzeitstellen decken ein breites Spektrum ab: Pflegefachkräfte, ärztliches Personal, Notfallteams sowie administrative und technische Dienste. Damit werde nicht nur die unmittelbare Behandlungskapazität gesichert, sondern auch die langfristige Perspektive für Beschäftigung in der Region gestärkt.
Kommunalpolitikerinnen und Vertreterinnen der Gesundheitsbranche reagieren zurückhaltend optimistisch. Sie sehen in der strukturierten Personalplanung einen wichtigen Schritt, fordern aber zugleich klare Übergangsregelungen, transparente Kommunikation mit der Bevölkerung und verlässliche Finanzierungszusagen.
- Fokus in der Startphase liegt auf Sicherheit und Betriebskontinuität
- 320 Vollzeitstellen sollen Akutversorgung, Pflege und Verwaltung abdecken
- Lokale Behörden fordern transparente Übergangsregelungen
Die Sanadura steht nun vor der Aufgabe, die Strukturen zu konsolidieren und das Vertrauen der Bevölkerung zu gewinnen. Wird die Umsetzung diszipliniert begleitet, kann der Wechsel vom bisherigen Betreiber zu einem nachhaltigen Neustart für die Gesundheitsversorgung im Engadin werden.

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